Heaven im Hochzeitswahn

Ein Update, bzw. ein kleines Sammelsurium.

Es wird grade einfach nicht besser mit dem Zeitmanagement. Über die Arbeit mag ich ja schon gar nicht mehr meckern. Ich tu’s aber doch, ällabätsch. Kurz zusammengefasst: am 1. Juni haben wir eine neue Azubine bekommen, am 13. Juni hat sie geschmissen. Eine Kollegin ist jetzt die dritte Woche krank geschrieben (musste operiert werden, war schon länger geplant, aber mit so wenig Leuten macht das keinen Spaß). Eine andere war erst im eine Woche im Urlaub, danach eine Woche krank. Der Rest, inkl. mir, hat sich dann irgendwie durchgewurschelt, musste ja alles irgendwie laufen. Schön war das definitiv nicht.

Frustriert war ich deswegen auch, weil es schon das x-te Mal ist, und weil es mich in meinen privaten Terminen und Planungen immer wieder zurückgeworfen hat. Mehr als ein „Danke“ (wenn überhaupt) und ein „Tut mir Leid!“ (WENN ÜBERHAUPT) bekommt man da auch nicht zu hören. Nya, sei’s drum. Läuft ja trotzdem alles.

Gestern hatte ich dann noch mein Mitarbeiterjahresgespräch. Dreimal Note 1, einmal Note 2. Hab nix anderes erwartet, sonst hätte es hier auch einen Vulkanausbruch gegeben, bei dem die Isländer vor Neid erblasst wären.

Bis zur Hochzeit sind es jetzt nur noch eineinhalb Wochen. Eigentlich steht alles. Ich brauch noch einen hübschen Strauß (kotz, ich und Blumen, ne!) und eine kleine weiße Handtasche (Handy, Schlüssel, Migräne-Medikamente). So blöde Sachen halt. Da ich ab Samstag Urlaub hab und meine Schwester dann auch schon hier sein wird, mache ich mir da aber keine Gedanken. Mit ihr zusammen schaukel ich das mit links.

Männe hatte dann vergangenen Samstag seinen JGA in Frankfurt. War richtig schön; man hat Laser Tag gespielt, war lecker essen und natürlich wurde auch das Deutschland-Spiel geguckt. Eine seiner Aufgaben bestand darin, für Italien zu jubeln. Er ist lebend wieder gekommen^^ Sorgen gemacht hab ich mir keine Sekunde, da bin ich augenscheinlich anders als andere werdende Bräute. Ich hab allein zu Hause das Spiel geguckt (musste bis abends arbeiten, weil sonst ja keine Sau da war) und bin um 1 Uhr schlafen gegangen. Männe würde mich nicht heiraten wollen, wenn er vorgehabt hätte, was Doofes anzustellen. Keine Ahnung, warum andere Weiber dann immer so ein Gezeter machen, wenn der Zukünftige seinen JGA hat und sich -oh Wunder, oh Wunder!- nicht alle zwei Minuten meldet. Ich war FROH, dass ich mal eine Nacht NICHT vollgeschnarcht wurde *lach*

Mein JGA wird dann wohl kommenden Samstag sein. Woher ich das weiß? Erstens kann ich rechnen, zweitens hat die Chefin sich verplappert. Eigentlich hätte ich an dem Samstag auch mal wieder ganz arbeiten müssen, auf eiiiinmal war das nicht mehr so. Und das war die erste Dienstplanänderung seit Monaten, die abgesprochen wurde. Ja nee, is klar…Hachja. Ich freu mich sehr drauf, bin gespannt was wir machen werden. Gibt dann (irgendwann *lach*) natürlich einen Bericht.

Ansonsten. Joa. Wurde als „Feigling“ betitelt, weil ich nach der Hochzeit nicht den Namen meines Mannes annehmen werde. Keine Ahnung, was das Ändern des Nachnamens mit Mut (oder dem Fehlen des eben solchen) zu tun haben soll. Eigentlich hat es für mich in erster Linie etwas mit Identität zu tun, und ich habe für mich beschlossen, dass ich zu 100% „ich“ bleiben möchte. Männe ist das schnurzpiepe, seinen Eltern auch. Meine Schwägerin hat den Familiennamen auch nicht angenommen. Ergo: alle Menschen, auf die es ankommt, sind davon gänzlich unbeeindruckt. Aber gut, sowas kommt ja auch nur von Menschen, deren eigene Ehe nicht so gut läuft *hust* Watt bin ich böse.

Ich habe erstaunlicherweise über Nacht keine Traumfigur bekommen. Das mit dem Abnehmen hat dann irgendwie doch nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber auch das ist mir wumpe, und dem Zukünftigen ebenfalls. Was sollen wir uns an dem Tag auch großartig verstellen? Was ändert sich für uns denn? (Außer der Steuerklasse^^). Eben. Ich war eh nie der Mensch, der sich gerne verstellt. Nehmt mich, wie ich bin. Mein baldiger Mann tut’s ja auch.

Die restlichen Arbeitstage vor dem Urlaub werden nochmal kotzenswert. Heute Spätschicht, MI/DO ganze Tage, Freitag wieder Spätschicht. Aber gut, dann zwei Wochen Urlaub. Irgendwie. Fühlt sich jetzt gar nicht wirklich so an wie zwei freie Wochen; stressig wird es ja trotzdem ein bisschen. Danach geht’s an der Arbeit auch wieder direkt weiter, und der nächste Urlaub winkt erst Anfang Oktober. Flitterwochen machen wir auch erst nächstes Jahr, zum ersten Hochzeitstag. Jetzt wäre das alles zusammen ein wenig stressig; ich hab auch schon zu oft vom After-Wedding-Blues gelesen, der dann den ganzen Urlaub versaut hat. Deswegen erst nächstes Jahr und die lange Durststrecke nach der Hochzeit bis zum „kleinen“ Urlaub im Oktober. Aber gut: is wie ’ne Tür, muss man durch!

Is ja auch alles halb so wild, ganz im Ernst. Das mit dem Ausgeglichensein klappt wunderbar. Der Sommer könnte schöner sein, aber ich rede mir aktuell noch ein, dass es an der Europameisterschaft liegt. Sobald wir Sonntag den Titel in der Tasche haben, wird das Wetter auch schöner, versprochen.

Ich hoff, euch geht’s allen gut(?)

Wochenrückblick

Gefunden bei der Ruhrpottperle, kann ich ja auch mal ausprobieren.

::gesehen:: „Kingsman – The Secret Service“. War ganz ok.
::gehört:: größtenteils nur Radio im Auto
::gelesen:: Buch Nr.13/2016 -„Die Blutlinie“ von Cody McFadyen- beendet
Buch Nr. 14/2016 -„Der Todeskünstler“ von Cody McFadyen- angefangen
::getan:: ausgeschlafen, gefilofaxt, gebloggt, Serien geguckt, FB entmüllt
::gegessen:: B*rger K*ng – wollte ich eigentlich vermeiden, aber…*seufz*
::getrunken:: mein geliebtes Bulmers
::gefreut:: über zwei freie Tage diese Woche
::geärgert:: dass immer alles an mir hängen bleibt. There’s no „I“ in „Team“!
::gelacht:: guckst du hier.
::gedacht:: Herr, gib mir Geduld. Denn wenn du mir Kraft gibst, dann HAU ich hier alles kurz und klein!
::geplant:: Überraschungsbesuch bei den Schwiegereltern, morgen geht’s los.
::gekauft:: Klopapier. War alle.

Mann, Mann, Mann…

…schon wieder über einen Monat nix gebloggt. War auch ein bisschen was los in der Zeit, nicht alles war wirklich durchweg positiv. Und auch, wenn diese negativen Dinge mich größtenteils nicht wirklich persönlich betreffen, macht man sich halt so seine Gedanken. Persönliches Nicht-Betroffensein klammert nicht die Gefühle aus.

In der ersten Mai-Woche hatten wir Urlaub. Wir haben unsere Eheringe beim Juwelier abgeholt und waren ein paar Tage in meiner Heimat, um unserer Vatertags-Tradition zu fröhnen. Dabei habe ich endlich wieder richtig viel Zeit mit einem meiner besten Freunde verbringen können. Er hat mir ganz stolz von seiner neuen Freundin berichtet und gestand mir dann in einem ruhigen Moment, dass sie bereits ein Kind hat, er sich aber schon kümmert, als wäre es sein eigenes. Das hat mich unheimlich gefreut, denn er ist ein totaler Familienmensch und diese „Rolle“ passt sehr gut zu ihm. Wir haben außerdem lange über seinen Aufenthalt in Thailand vor 6 Monaten gesprochen, er hat mir Fotos und Videos gezeigt und es hat uns beiden gut getan, wieder so viel voneinander zu erfahren, wie früher eben.

Die Vatertags-Tradition per se aufleben zu lassen, war dann natürlich auch wieder ein Highlight. In meiner Heimat findet jedes Jahr an Christi Himmelfahrt ein Open-Air-Konzert zweier örtlich sehr berühmter und beliebter Cover-Bands statt. Einfach ALLE Leute sind an dem Tag da, und es ist wie ein riesengroßes Klassentreffen. Ich habe liebe Freundinnen von früher wieder getroffen, wir haben zusammen abgerockt wie immer, es war herrlich. Und dann der Sonnenuntergang am heimischen Niederrhein-Himmel, unglaublich schön.

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Ich hab mir an dem Tag übelsten Sonnenbrand geholt, aber das war mir total egal. Hat schon am nächsten Morgen nicht mehr weh getan, und zwei Tage später war alles schön braun.

Es gab auch endlich wieder eine reine Schwestern-Zeit, nur für Krümel und mich. Sie hatte es sich gewünscht, dass niemand sonst dabei ist. Wir waren zusammen bummeln, danach im Kino (wir sind Marvel-Girls, haben uns den neuen Captain America reingezogen, und es war gigantisch!) – abends fiel es uns unendlich schwer, Abschied zu nehmen. Statt auf direktem Wege zurück zu Männe und der angedingsten Familie zu fahren, habe ich einen kleinen Umweg genommen. Einfach nur fahren, den kleinen, beißenden Schmerz unterdrücken, den Frühsommerabend in der Heimat nur für mich allein haben.

Die angedingste Familie ist übrigens einer der Gründe, warum ich viel grübele. Wenn zwei Menschen sich untereinander nicht mehr verstehen, wenn eine dritte Person zwischen den Stühlen hockt, uff. Ich mein, ich kenn‘ solche Situationen. Hatte ich auch schon des Öfteren, nicht alle sind gut ausgegangen. Was in diesem Fall anders ist, ist die Machtlosigkeit gepaart mit dem offiziellen Unwissen. Von der Diskrepanz meiner beiden angedingsten Schwestern habe ich „unter der Hand“ erfahren. Vielleicht haben sie es bewusst von mir fern gehalten, keine Ahnung, ich weiß ja von nix. Ich kann mir aber die Gründe sehr gut selbst denken, so schwer ist das nicht. Und ich kann sie sogar sehr gut nachvollziehen. Aber trotzdem würde ich gerne intervenieren, irgendwas tun, dass es wieder besser wird. Vielleicht nicht unbedingt so wie früher, aber besser. Es juckt überall, tut weh, brennt.

So wie es jedes Mal brennt, wenn etwas Vertrautes verloren geht. Man tut dann immer so erwachsen, „so ist das Leben“, ja – bla. Muss man sich echt damit abfinden, ist das die gesellschaftliche Konvention? Na, schönen Dank auch. Ich hätt‘ gern mal ein Pflaster.

Außerdem hat sich ein Familienmitglied bei mir gemeldet. Ja, da hab ich auch doof geguckt. Ich hab ja noch Familie, so isset ja nich, ne. Also, ne richtige, leibliche, blutsverwandte. Und da ist jetzt jemand krank und will, dass ich mich kümmere. Wurde in dieser Form jetzt nicht artikuliert, aber warum ruft man sonst jemanden nach ewig langer Zeit an und gestaltet das 15minütige Gespräch einzig und alleine um den eigenen Gesundheitszustand herum? Jesus. Es lässt mich nicht kalt, es ist mir auch nicht egal, es tut mir sogar schrecklich leid, aber es schmerzt auch, tierisch, weil ich wirklich nicht weiß, ob ich es auch nur noch ein einziges Mal schaffe, einem Familienmitglied beim Sterben zuzusehen. Hatte ich schon, mehrfach, danke schön, ich mag nicht mehr. Ja, gehört zum Leben dazu, wir haben alle schon jemanden verloren, ich weiß. Kann ich da aber bitte ein einziges Mal egoistisch sein und ’ne Runde aussetzen? Ich hab da keinen Nerv mehr für.

Am gleichen Tag, an dem ich den Anruf bekam, erfuhr ich von einer meiner ältesten Freundinnen, dass ihre Mutter Krebs hat. Hat schon überall hin gestreut, bis ins Gehirn. Man kann nur noch über lebensverlängernde Maßnahmen sprechen, nicht mehr über lebensrettende. Die Mutter meiner Freundin war ein Stück weit wie eine Ersatzmama für mich. Als ich 12, 13 war und meine Eltern sich gerade getrennt hatten; als ich die rückblickend falsche Entscheidung traf und bei meiner Mutter blieb; als ich sie nicht mehr ertragen konnte – da war ich fast jeden Tag bei meiner Freundin, und ihre Mutter hat sich um mich zusätzlich zu ihren eigenen vier Kindern gekümmert, und sie war alleinerziehend. Und jetzt stirbt sie und keiner kann mehr was dagegen tun. Da möchte man doch am Liebsten Konfetti durch die Gegend schmeißen.

Kurz darauf informierte meine baldige Schwiegermutter Männe und mich, dass sie bis auf Weiteres krank geschrieben sei. Irgendwas am Rücken und in den Oberarmen, bisher keine eindeutige Diagnose. Könnte alles Mögliche sein, von einer simplen Zerrung bishin zur Multiplen Sklerose. Es stehen noch Testergebnisse aus, noch macht sich keiner allzu große Gedanken. Aber ich sehe es Männe an, dass er damit schlecht klar kommt. Hin und wieder sagt er mir, dass er mich schon ein bisschen beneidet, dass ich „das Schlimmste“ (Eltern verlieren) schon hinter mir habe. Er meint das nicht böse, so nehme ich es auch nicht auf, und es schmerzt mich auch nicht, das von ihm zu hören, in keinster Weise. Ich weiß, wie er es meint. Zu sehen, dass seine Eltern älter und gebrechlicher werden, nimmt ihn mit, auch wenn er es nicht so stark zeigt. Aber noch ist ja nix, noch steht nichts fest. Passt auf, hinterher hat sie sich nur einen Nerv eingeklemmt, so wie ich an Pfingsten.

Oh, Pfingsten, genau. Ist ganz blöd gelaufen. Pfingstsonntag morgens aufgestanden, scheiß Wetter, Star Trek Tag auf Kabel 1. Perfekt! Ich strecke mich, wie man das so macht, nach’m Aufstehen. Nur, dass es normalerweise nicht so laut KNACK!!! in der Halswirbelsäule macht. Konnte mich den restlichen Tag wenig bis gar nicht bewegen. Habe immer wieder kochend heiße Duschen genommen (wir haben einen unschlagbaren Wasserdruck, das ist wie’ne Massage!) und Männe hat mich mit Voltaren eingecremt. Gebracht hat das alles eigentlich nix, und am Morgen des Pfingstmontags hat Männe mich dann zum ärztlichen Notdienst kutschiert. Da bekam ich eine Spritze (IN DEN POPO!! Meine beste Freundin Schrägstrich Trauzeugin Schrägstrich „eigentlich sollte sie Mitgefühl mit mir haben“ hat sich halb tot gelacht deswegen, die blöde Sau!) und nachdem ich 4 Stunden geschlafen hat, war alles wieder gut. Hachja.

Meine kleine Schwester braucht mich auch, das muss auch so sein. Derzeit ist es wieder schwieriger für sie, mit unserer Mutter umzugehen. Zum ersten Mal seit, uff, bestimmt zwei Jahren, hat die schiere Verzweiflung über unsere Mutter meine Schwestern zum Heulen gebracht. Sie schämt sich, sie leidet, will irgendwas tun und kann es nicht. „Sogar unsere Telefonate macht Mami kaputt“, sagte Krümel Sonntagabend zu mir, „ich will unsere wertvolle Zeit nicht mit Diskussionen über sie verschwenden.“. Uff. Sie ist jetzt 15, da spricht kein kindlicher Trotz aus ihr. Was sie sagt, ist sachlich, nüchtern analysiert. Sie will sich von unserer Mutter nicht mehr das Leben schwer machen lassen, in keinster Weise. Und es macht mich hab verrückt, dass ich so weit weg bin, gefühlt am anderen Ende der Welt, dass ich sie immer wieder allein lassen muss und nicht so für sie da sein kann, wie wir beide es gerne hätten.

Und das alles hat mich dazu veranlasst, mich ein wenig zurückzuziehen, nachzudenken, Ablenkung zu finden. Das liegt einfach in der Natur des Menschen. Wenn so viele negativen Dinge auf einen einprasseln, will man sich irgendwann nur noch mit schönen Dingen umgeben. Ich hab viel gelesen in den letzten 4, 5 Wochen, viel Musik gehört, viele Filme und Serien angesehen, viele Ausflüge mit Männe gemacht. Alles, damit ich das Brennen nicht fühlen muss und den Zwang, etwas tun zu wollen, und die Machtlosigkeit, dass es ja eh nix bringen würde. Zumindest nicht in den meisten Fällen.

Und jetzt? Tja. Wir stehen kurz vor unserer Hochzeit, endlich, dafür müssen nur noch die restlichen Kleinigkeiten erledigt werden (Musikauswahl für die Feier sowie für den Moment des Ringetauschs, Auswahl der Tischdekoration, Brautstrauß und Brautfrisur…geht schnell). Darauf konzentriere ich mich, und auf die Arbeit. Noch bin ich nicht wieder bereit für Dinge, die meinen Kopf ficken.

So, musste mal alles raus. Ich geb mir Mühe, dass es wieder besser wird und es auch wieder lustigere Dinge zu berichten gibt, versprochen^^

Freitagsfüller

1978898_10151964759576971_8062506164560036110_n1.   Es gibt Menschen, die meinen, sie würden alles bekommen, wenn sie nur laut genug brüllen.
Offen gestanden: ich wünschte manchmal, dass ich auch so brüllen könnte. Liegt aber absolut nicht in meiner Natur.

2. Alles, was ein Blümchenmuster hat, ist mein Must Have in diesem Frühjahr.
So viel zum Thema, ‚Heaven steht nur auf schwarze Dinge‘. Ich weiß auch nich, watt datt mit mir nich richtich is.

3.  Überall sieht man die Autos mit Sommerreifen rumfahren.
Nur nicht meins. Haha. Hoppla. Aber meine Winterreifen haben einfach die geileren Felgen! Nee, Scherz – Männe wollte’n Termin machen, hat’s aber bisher vergessen. Machter jetzt, sachter. Ah fuck it, ich glaub, ich mach’s doch lieber selber…

4. Ich glaub, heute Abend beim Einkaufen hol ich mir frische Erdbeeren.
Jetzt, wo ich das lese, bekomm ich da wirklich Lust drauf^^

5. Ich bin sehr dafür, ein Piratenschiff mit WLAN zu finden und mich mit meinen Lieben zu verdrücken.
Ohne Scheiß, was in dieser Welt so abgeht – da kannse dir echt langsam nur noch an‘ Kopp packen. Alter.

6. Meine Philosophie: im Leben gibt’s öfter mal Stau, aber dann fährste halt solange mal in die andere Richtung.
Vielleicht ist das sehr tiefsinnig. Vielleicht hab ich auch einfach nur ein bisschen zu oft „Alarm für Cobra 11“ geguckt. Man weiß es nicht.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen hoffentlich frühen Feierabend, morgen habe ich nach der Arbeit einen Strohwitwen-Abend geplant und Sonntag möchte ich nur so schnell wie möglich umbekommen, wenn’s machbar ist!

So, meine Lieben – ich wünsche euch ein schniekes Wochenende! Heaven geht nach zwei Tagen Lazarett heute und morgen wieder arbeiten. Jaja, die Pest Migräne, machste nix dran, aber is jetzt erstmal alles wieder gut. Wir lesen uns morgen Abend *knutsch*

Er & ich.

Er: Schatz, schenkst du mir in der neuen Saison das Heimtrikot von Fortuna Düsseldorf?

Ich: Auch, wenn’se in die dritte Liga absteigen*?
*Anm. d. Red.: is noch nich ganz raus, sieht jetzt aber auch nicht sooo rosig aus

Er: Na klar! Ich bin dann ja auch immer noch Fan! Ich rech mich zwar über die auf…*
*Anm. d. Red. „Ich rege mich auf“, Niederrheinslang

Ich *Lachflash*: Jap, du gehst als echter Niederrheiner durch. ‚Ich rech mich zwar über die auf, aber lieben tu ich’se trotzdem!‘ – so machen wir das bei uns!

Ich bin stolz *tränchenwegwisch*

Be careful, what you wish for.

Heute morgen dachte ich mir noch so, Och, heute mal ’ne Frühschicht bis 17 Uhr. Mal gucken, vielleicht kommste ja dann was eher weg. Sind ja genug Leute da, und viel zu tun hamwer grade eh nicht.

Kurz nach halb 11, die Chefin ruft mich ins Büro. Ob ich nicht heute um halb drei schon gehen möchte? Öhm, klar. Wo isn der Haken? Morgen braucht das Haus in H. jemanden den ganzen Tag… Jaja, Zuckerbrot und Peitsche. Morgen hätte ich um 16 Uhr Feierabend gehabt, wenn ich „Zuhause“ geblieben wäre. Jetzt mach ich in H. bis halb 7.

Tätäää.

Da haste schon mal „gar nix“ vor,…

…und dann wird dir sogar das noch vermiest.

Mein freies Wochenende war, im Nachhinein betrachtet, komplett für’n Po. Freitag wollte ich eigentlich ein bisschen eher Feierabend machen – wenn ich schon mal ’ne Frühschicht habe, und bei den ganzen Überstunden, und so! Pustekuchen, ging nicht – die Chefin hatte höheren Besuch im Büro hocken, weswegen alles andere sich auch ein wenig verschob. Nya, wenigstens habe ich nicht noch mehr Überstunden angesammelt, sondern bin pünktlich raus.

Danach waren wir noch im R*we in der Nachbarstadt. Nächstes Jahr soll bei uns auch so einer aufmachen, da will man ja mal gucken. War wirklich toll, aber ich merkte schon, wie’s nach und nach mit mir bergab ging. Zum Glück hatte ich Samstag frei!

Am Arsch. Samstag wurde ich gegen 10 Uhr wach und merkte direkt: Migräne. Hab ich ja seit eineinhalb Wochen more or less jeden Tag. War ein bisschen wach, hab ein bisschen rumgekrebst und mich dann zum zockenden Männe ins Büro-Schrägstrich-Gästezimmer gelegt; da war’s nämlich leiser als im Schlafzimmer (das geht zum Anwohner-Parkplatz raus, und die Nachbarn saugten ihr Auto aus – fühlt sich mit Migräne-Schädel echt toll an^^).

Eigentlich wollte ich nur 1-2 Stündchen schlafen, damit die Tablette wirken kann. Hätte ich Männe vielleicht vorher sagen sollen, dann hätte er mich wecken können. Hätte, hätte… Nya, so hab ich bis beinahe halb sechs gepennt. Hoppla. Viel war da mit dem Tag nicht mehr anzufangen. Und: war ja SO klar, dass Schalke gegen Bayern verliert. Watt ein Rotz, ey. Kurz noch was einkaufen, Abendessen, DVD rausgesucht. Pacific Rim und A-Team geguckt. Lief ja nix Anderes (Völkerball? Ernsthaft?! Ich hab das regelrecht gehasst, da wurde ich in der Schule immer als Letzte gewählt, weil mich keiner in seinem Team haben wollte, und ich wurde auch immer als Erste abgeworfen und war wieder draußen. Und jetzt machen die daraus allen Ernstes eine Samstagabend-Show mit „Promis“. IS KLA!). Wieder schlafen.

Gestern ging’s einigermaßen, zumindest hatte ich keine wirklichen Schmerzen. Nur ein bisschen Druck im Kopf, aufgrund dessen mir auch jegliche Konzentration auf das geschriebene Wort fehlte. Ich wollte lesen, mein aktuell 9. Buch – Pustekuchen. Ich wollte bloggen, aber auch das führte zu nix (hab nur gescrollt und gescrollt, ohne irgendwo großartig hängen zu bleiben oder irgendwas großartig aufzunehmen). Nya. Statt dessen habe ich dann meine Fotos sortiert. Augenscheinlich habe ich das seit 2014(!) nicht mehr getan. Und ich mach ja nun echt nicht wenig Fotos. Hoppla. Aber jetzt ist das alles zumindest wieder grob sortiert.

Außerdem habe ich mir ein 28minütiges Youtube-Video angesehen, das nichts weiter zeigt als die Sicht aus einer Dashcam eines deutschen Fernfahres, und man hört, wie er sich permanent über die anderen Auto- und LKW-Fahrer aufregt (dem Dialekt nach, auch wenn man ihn nicht besonders stark heraushört, kommt er entweder vom Niederrhein oder ausm Pott – 100%ig aber aus NRW, denn SO meckern nur WIR, jawoll!). Auch mal gucken, um eine halbe Stunde irgendwie rumzubekommen? Guckst du hier.

Tja, und dann war auch schon wieder Abend, und das Wochenende vorbei. Und ich hab von dem, was ich machen wollte, genau zwei Dinge gemacht: den coolen, schicken R*we getestet und meine Fotos sortiert. Wow.

Nya, aber vielleicht kann ich mich während der Woche aufraffen. Bock hab ich ja. Muss nur der Kopf mitmachen.

Jedenfalls: euch erstmal einen guten Start in die neue Woche! Wir lesen uns^^

Freitagsfüller

12931208_1179018368798902_1928852159270748379_n1. Hallo beschissenes Drecks-Wetter – natürlich musst du ausgerechnet an meinem freien Wochenende auftauchen, du Arsch.

2. Für unsere Hochzeit ist das Meiste schon erledigt, genug zu tun ist aber trotzdem noch.

3. In einer IKEA-Tasche kann man wunderbar Pfand sammeln.

4. Langsam wäre ich mal wieder bereit für chillige Nachmittage am See.

5. Ich mag es nicht, wenn man mich ändern will, statt mich im Ist-Zustand zu akzeptieren.

6. In dem Regal im Büro-Schrägstrich-Gästezimmer herrscht mein ganz persönliches kreatives Chaos.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Wocheneinkauf zu Testzwecken im R*we in der Nachbarstadt, morgen habe ich das Aufräumen meiner Festplatte, das Lesen aller Blogposts der letzten Zeit sowie das Umgestalten meines eigenen Blogs geplant und Sonntag möchte ich vielleicht endlich mal „Marvels Ant-Man“ gucken, um mich auf „Captain America: Civil War“ einzustimmen!

Meine Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende!